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Das Logo fur LelaM1 Generationenhaus zeigt ein Haus-Symbol mit zwei Figuren und darunter den Text 'DR. JAKOB ROSENFELD'.

Über Uns

Über uns

In unserer kinder- und familienfreundlichen Gemeinde haben wir uns als Ziel gesetzt, Familien in der Region bestmöglich zu unterstützen und sie zu begleiten.

Aus Erfahrung wissen wir, dass nicht nur Familien, sondern jeder und jede Einzelne in unterschiedlichen Bereichen des Lebens hin und wieder Unterstützung, Begleitung und Beratung benötigt. Diese Bereiche können sehr vielschichtig sein und uns vor Herausforderungen stellen. Das ist der Grund, weshalb wir schon vor einiger Zeit das lelaMi Dr. Jakob Rosenfeld Generationenhaus ins Leben gerufen haben. Auch wenn das Generationenhaus noch in der Bauphase ist, wollen wir Ihnen die Vielzahl an spannenden Seminaren, interessanten Workshops, Bewegungskursen und Freizeitaktivitäten nicht vorenthalten.

Zusätzlich haben wir unsere Startaktion verlängert. Für unsere Besucherinnen und Besucher gibt es, bei Buchung des ersten Angebotes, einen Sofortrabatt von 10% auf den jeweiligen Kurspreis. Unsere ortsansässigen Kursteilnehmer dürfen sich über die Verdoppelung des Sofortrabattes freuen. Bei der zeitgleichen Buchung der ersten zwei Angebote wird der Sofortrabatt des ersten Kurspreises verdoppelt und als Gutschrift für weitere Folgebuchungen (einzulösen innerhalb eines Jahres ab Buchungsdatum) gutgeschrieben!

Schmökern Sie in Ruhe durch unsere Kursangebote!

Wir freuen uns, Sie bei einer unserer Veranstaltungen begrüßen zu dürfen!

Unser Generationenhaus – Gewidmet Dr. Jakob Rosenfeld

Unser Generationenhaus trägt den Namen von Dr. Jakob Rosenfeld, einem außergewöhnlichen Menschen, der für Menschlichkeit, Mut und internationale Solidarität steht.

Jakob Rosenfeld wurde am 11. Januar 1903 in Lemberg (heute Lwiw, Ukraine) im damaligen Österreich-Ungarn geboren. Ab 1910 lebte die Familie Rosenfeld in Wöllersdorf. Nach seinem Medizinstudium in Wien wurde Rosenfeld 1928 Arzt. Politisch engagierte er sich in der Sozialdemokratischen Partei. Nach dem österreichischen Bürgerkrieg wurde er 1934 von den Austrofaschisten verhaftet.

Nach dem „Anschluss“ 1938 verhafteten ihn die Nationalsozialisten erneut und verschleppten ihn in die Konzentrationslager Buchenwald und später Dachau.1939 wurde er unter der Bedingung freigelassen, Österreich sofort zu verlassen.

Rosenfeld gehörte zu den rund 20.000 österreichischen Jüdinnen und Juden, die in Shanghai Zuflucht fanden. Dort baute er eine erfolgreiche medizinische Praxis auf. Als überzeugter Antifaschist schloss er sich den chinesischen kommunistischen Streitkräften an und arbeitete als Felddoktor für die Neue Vierte Armee, die Achte Marscharmee und später die Volksbefreiungsarmeewährend des Zweiten Chinesisch-Japanischen Krieges sowie im Chinesischen Bürgerkrieg.

Auch nach dem Ende der NS-Herrschaft entschied sich Rosenfeld zunächst, in China zu bleiben und nahm an der Befreiung Pekings durch die Volksbefreiungsarmee teil. Im November 1949 kehrte er nach Europa zurück, um nach überlebenden Angehörigen zu suchen – die meisten waren jedoch im Holocaust ermordet worden.

1950 versuchte Rosenfeld erfolglos, nach China zurückzukehren, und wanderte schließlich nach Israel aus, wo er im Krankenhaus von Tel Aviv arbeitete. 1952 starb er im Alter von nur 49 Jahren an einem Herzinfarkt.

Dr. Jakob Rosenfeld ist ein Symbol des kleinen, aber bedeutenden österreichischen antifaschistischen Internationalismus – ebenso wie für den heldenhaften Befreiungskampf der chinesischen Bevölkerung. Der ehemalige chinesische Präsident Hu Jintao nannte ihn treffend einen „leuchtenden Ausdruck der chinesisch-österreichischen Freundschaft – er und seine Leistungen werden weiterleben.“

Unser Generationenhaus erinnert mit seinem Namen an das Vermächtnis eines Mannes, der über Grenzen hinweg für Freiheit, Menschlichkeit und Gerechtigkeit eintrat.